PRO DV

PRO DV ist ein mittelständischer Anbieter effizienter IT-Lösungen für den öffentlichen und den privaten Sektor, Safety & Security Solutions für kritische Infrastrukturen bilden das Kerngeschäft. Dazu bietet PRO DV die IT-Lösungen deNIS IIplus (deutsches Notfallvorsorge-Informationssystem), SaSIS (Safety and Security Information System) und das Stabs- und Führungsunterstützungssystem TecBOS.Command an. Zudem engagiert sich PRO DV in der Sicherheitsforschung und kooperiert erfolgreich mit verschiedenen Partnern. PRO DV sieht eine große Marktperspektive im Bereich eines kontextuellen Lagebildes, dessen Bedienbarkeit zudem durch innovative Sprachsteuerung signifikant verbessert wird, da innovative Produkte und Dienstleistungen zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Aristech GmbH

Portfolio beinhaltet mehrere Ansätze für anspruchsvolle Spracherkennungslösungen. Die Lösung „Voice-to-Systems“ beispielsweise ist für spezielle Anwendungsfelder weit besser geeignet als herkömmliche Diktatsoftware. Frei gesprochene Sprache innerhalb individueller Domänen wird damit schnell und zuverlässig erkannt. Mit semantischen Methoden und fundiertem linguistischem Know-how werden die Erkennungsraten beachtlich weiter verbessert. Im gerade abgeschlossenen EU-Projekt „GAMBAS“ entwickelte Aristech eine Noisemap sowie einen robusten, ressourceneffizienten Spracherkenner, welcher rein auf dem mobilen Endgerät, also ohne Serverinteraktion die Bedienung der Applikation per Spracheingabe ermöglicht. Aristech verfügt über technisches Knowhow und Tools zur optimalen Nutzung und Optimierung synthetischer Stimmen (Text-to-Speech). Damit wird die synthetische Stimme so optimiert, dass z. B. domänenspezifisches Vokabular perfekt ausgesprochen und intoniert wird. Mit einem benutzerfreundlichen Web-Tool können Anwender selbst die Stimme so tunen, so dass Fachterminologie genau so klingt wie gewünscht. Prominentestes Beispiel einer kundenexklusiven sog. „TTS Corporate Voice“ ist ein aktuelles Projekt mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), welches bald alle ÖBB-Ansagemedien digital nutzen werden. Weitere namhafte Referenzkunden für Spracherkennung und –synthese finden sich bei öffentlich-rechtlichen Radiostationen, Banken, barrierefreier Gestaltung von Automaten, u. v. m.

Universität Paderborn

Die Universität Paderborn mit ihrem Lehrstuhl Data Science kann auf die langjährige und hochqualitative Forschungserfahrung ihrer Mitglieder aufbauen. Die UPB arbeitet in hohem Maße interdisziplinär und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der theoretischen und praktischen Softwaretechnik, bei integrativen Softwarelösungen vom Ansatz über Middleware-Konzepte bis hin zur vollständigen Modellierung einsatzfähiger Vorgehensmodelle. Die Mitarbeiter der Forschungsgruppe etablieren unter Leitung von Prof. Dr. Axel Ngonga theoretische Ergebnisse und skalierbare Implementierungen für die Realisierung des Semantic Webs. Besonderes Augenmerk gilt den Bereichen Wissensextraktion, Informationssuche und Wissens- und Datenintegration im Linked Data Web. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Mitglieder haben seit 2006 bereits mehr als 2.500 Zitierungen. Die Data Science Gruppe und die angegliederten Gruppen nahmen an mehreren großen Forschungsprojekten auf nationaler und EU-Ebene teil, wie LOD2 (FP7), GeoKnow (FP7), HOBBIT (H2020-ICT, Projektleiter), BigDataEurope (H2020-ICT), SAKE (BMWI, technische Leitung), GEISER (BMWI, technische Leitung), LinkingLOD2 (DFG). Die Forschungsgruppe koordiniert eine Vielzahl von offenen Community-Projekten wie LIMES, FOX, AGDISTIS, LinkedTCGA, LSQ oder nimmt an diesen aktiv teil, wie bspw. LinkedGeoData (Linked Open Data von OpenStreetMap). Die von der Data Science Gruppe implementierten Werkzeuge und Dienstleistungen genießen große Popularität. Wissensextraktionswerkzeuge wie AGDISTIS und FOX werden monatlich mehr als 1 Mio. mal über öffentliche Schnittstellen aufgerufen und von Forschern und Unternehmen aktiv eingesetzt. Einsatzszenarien reichen von der Erstellung biomedizinischer Ontologien bis hin zum Wissensmanagement für Unternehmen.

Universität Bonn

Die vor über 200 Jahren gegründete Universität Bonn ist eine der besten deutschen Hochschulen. Mit über 30000 Studenten genießt Bonn national und international hohes Ansehen in Lehre und Forschung und wird regelmäßig. Sie wird regelmäßig zu den 200 besten bzw. im Bereich Informatik zu den 100 besten Universitäten weltweit gezählt. Die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften mit 29 Instituten beinhaltet im Rahmen der Exzellenzinitiative das “Hausdorff Zentrum für Mathematik”, sowie mehrere Graduiertenkollege, Schwerpunktprogramme und ERC-Projekte. Das Institut für Informatik wurde 1975 als eines der ersten Institute in diesem Bereich gegründet und ist inzwischen auf über 20 Professuren angewachsen. Zusammen mit dem “Bonn-Aachen International Center for Information Technology” (B-IT) und den Fraunhofer Instituten in Sankt Augustin ist Bonn ein Zentrum für datengetriebene Wissenschaft.
Die Forschungsgruppe Smart Data Analytics (SDA) am Institut für Informatik III der Universität Bonn wurde 2015 unter Leitung von Prof. Dr. Jens Lehmann etabliert. Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit den Kernthemen Question Answering, verteilte In-Memory Systeme, Machine Learning auf strukturierten Daten, Deep Learning und Geodatenanalyse. Die wissenschaftlichen Arbeiten der Gruppe werden ca. 2000mal pro Jahr (laut Google Scholar) zitiert. Zahlreiche Community-Projekte, wie zum Beispiel DBpedia, LinkedGeoData, DL-Learner, SANSA und AskNow, erreichen hohe internationale Sichtbarkeit. Die SDA-Gruppe ist sowohl in nationalen als auch international Projekten (zum Beispiel Big Data Europe) aktiv. Sie kollaboriert eng mit dem Fraunhofer IAIS und wird innerhalb vom Projekt Question Answering Lösungen entwickeln, die robust und in in der Praxis einsetzbar sind.